#38 Phil Löb / ADAC Hessen/Thüringen Masters Rookie Team

Fotos Cross Finales 2016

ADAC MX Masters in Tensfeld

Am Wochenende stand für mich wieder ein Rennen bei den MX Masters an. Schon Donnerstag fuhren wir los, denn wir mußten bis in den hohen Norden nach Tensfeld an der Ostsee. Dort erwartete mich eine flache Sandstrecke mit vielen Sprüngen. Zuerst sah die Bahn noch recht gut aus. Doch schnell zeigte sich schon bei den Trainingsläufen

das die Strecke sich schnell veränderte. Im freien Training versuchte ich mich als gelernter Hartbodenfahrer an den tiefen Sand zu gewöhnen. Nach ein paar Runden sah es auch nicht so schlecht aus. Es machte mir Hoffnung für die Qualifikation. Im anstehenden Zeittraining ging es nun um alles. Doch am Ende fehlten mir drei Sekunden für die Qualifikation.

Hinterher hab ich überlegt wo ich die Zeit liegen gelassen habe. Nach einem Gespräch mit meinen Trainer und Betreuer, weiß ich das ich die Kurven zu langsam angefahren habe. Das lag wohl an dem tiefen Sand , welcher auch noch mit bremst. Eine Chance hatte ich aber noch im Last Chanc Race. Doch wieder hatte ich wieder mal Pech beim Start. In der ersten Kurve fiel Constantin Piller vor meinem Rad. Es war mir nicht mehr möglich auszuweichen, und ging auch zu Boden. Da war für mich schon alles gelaufen. Das Rennen nahm ich wieder auf, doch auf dieser brutalen, kaputten Strecke hatte ich keine Chance mehr ganz nach vorne zu fahren. So beendete ich das Last Chance auf Platz dreizehn.

Der nächste Stop bei den MX Masters ist für mich in 4 Wochen beim MSC Gaildorf.

ADAC Moto Cross Cup Hessen-Thüringen

Der vierte Lauf zur ADAC Hessen-Thüringen Meisterschaft fand am Wochenende beim MSC Lahnberge in der Nähe von Marburg statt.

Da ich nach drei Veranstaltung in der Gesamtwertung auf Platz eins liege, war mein Ziel so viele Punkte wie möglich einzufahren, um mich erstmal für die Crossfinals im August in Kaltenholzhausen zu qualifizieren. Schon im Zeittraining fuhr ich auf der noch sehr nassen Strecke die schnellste Zeit, so das ich mir bei den anstehenden Rennen als erster den Startplatz aussuchen konnte. Das hatte aber nicht viel gebracht, denn ich erwischte wieder mal einen sehr schlechten Start. Nach der ersten Kurve lag ich dann auf Platz zehn. Bis ich dann die vor mir liegenden Fahrer überholen konnte, hatten sich die ersten schon etwas abgesetzt. Nach ein paar Runden konnte ich aber wieder aufschließen. Da ich am besten mit dem nassen Boden zurecht kam, fuhr ich noch auf Platz eins, und verteidigte diesen bis ins Ziel.

Im zweiten Lauf klappte der Start etwas besser, jedoch verschlief ich die ersten Runden total. Als ich endlich mal wach wurde bemerkte ich das ich nur auf Platz vier lag. Nun fing ich an zu kämpfen. Da ich nun die schnellsten Rundenzeiten fuhr war ich schnell auf Platz zwei vorgefahren. In der letzten Runde zeigte mein Papa mir die Tafel Kopf fahren. Ich wollte aber den Sieg, und fuhr nochmal meine beste Rundenzeit. Aber es hat nicht mehr gereicht. Mit einem Abstand von 3,5 Sekunden wurde ich hinter Leon zweiter. Trotzdem war ich zufrieden,  im Gesamtergebnis kamen weitere fünfzig Punkte dazu.

Lauf zur Deutschen Meisterschaft in Wilnsdorf

Am Sonntag stand für mich ein Lauf zur Deutschen Meisterschaft an. Da dieses Rennen in Wilnsdorf auf meiner Heimstrecke stattfand, hoffte ich auf eine gute Platzierung. Beim freien Training war es noch ziemlich nass, aber die Strecke lies sich mit etwas Gefühl am Gashahn schon gut bewältigen. Im Zeittraining fuhr ich in der ersten Runde meine schnellste Zeit. Diese versuchte ich in den folgenden Runden noch zu verbessern, doch ich fand keine freie Runde mehr. Also blieb es bei der von mir in der ersten Runde gefahrenen Zeit. Damit belegte ich dann Platz 11. Als es dann nach mittag an das Startgatter ging suchte ich mir einen Startplatz ganz rechts außen. Dieses war zwar der längste Weg in die erste Kurve, doch ich hoffte, bei einem guten Start mit den ersten Fahrern um die enge Kurve zu kommen. Doch es wurde ziemlich eng, aber mit etwas Glück kam ich einigermaßen durch, und reihte mich im Mittelfeld ein. Nun begann der Kampf, denn ich wollte noch einige Plätze gut machen. Nach einigen Runden konnte ich auch auf Platz acht vorfahren. Am Hinterrad von den jetzt vor mir liegenden Eric Jette und Paul Bloy ging es dann ins letzte drittel des Rennens. Eric konnte Paul auch schnell überholen und sich etwas absetzen. Aber ich fand einfach keine Lücke um an ihm vorbei zu fahren. In der drittletzten Runde wollte ich es dann wissen. In einer engen abfallenden Passage griff ich dann an, doch ich fuhr zu schnell aus der Kurve, und konnte mein Bike nicht mehr schnell genug einlenken. Ich fuhr mit dem Vorderrad gegen einen Hügel, und ich ging über den Lenker zu Boden. Ich hatte etwas zu viel riskiert und ärgere ich mich jetzt über eine verschenkte gute Platzierung. Aber zum Glück hatte ich einen Schutzengel. Außer ein paar Prellungen ist mir nicht soviel passiert. Am zweiten Lauf konnte ich dann allerdings nicht mehr teilnehmen.

Am nächsten Wochenende findet für mich das nächste Rennen zum ADAC HTH CUP in Wolfshausen beim MSC Lahnberge statt.

ADAC MX Masters Aichwald

Am vergangenen Wochenende fuhren wir nach Aichwald wo ein Rennen der ADAC MX Masters Serie stattfand. Beim freien Training fuhren diesmal die Fahrer mit den geraden Startnummern in der zweiten Gruppe. Ich war froh als es endlich losging, und ich mit meiner KTM auf die Strecke konnte. Nach wenigen Runden merkte ich das ich mit der Strecke und den griffigen Bodenverhältnissen gut zurecht kam, und einige schnelle Runden drehen konnte. Das gab mir Motivation für das später anstehende Zeit Training. Nach der Mittagspause war es dann soweit. Ich hatte mir fest vorgenommen die Qualifikation für das Rennen am Sonntag zu schaffen. Zwei Runden vor Ende des Zeit Trainings lag ich dann auch mit meiner gefahrenen Zeit auf Platz 15. Dieses hätte schon gereicht. In meiner letzten Runde gab ich aber nochmal alles um mich noch zu verbessern. in der letzten Kurve blockte mich jedoch der Fahrer mit der Startnummer 31, welcher nicht auf einer schnellen Runde war unfair. Trotzdem fuhr ich dieser Runde dann meine beste Zeit. Weil sich auch die hinter mir liegenden Fahrer noch verbessert hatten fiel ich jedoch noch auf Platz 19 zurück. Für die Qualifikation fehlten mir dann zwei zehntel Sekunden. Doch eine Chance hatte ich noch, denn das LAST CHANCE Rennen stand am Nachmittag noch an. Als ich am Startgatter stand war ich voll konzentriert. Als das Startgatter fiel zeigte ich eine gute Reaktion, doch nach ein paar Metern bekam ich von dem Fahrer rechts neben mir einen Schlag gegen den Arm. Da ich mein Gas instinktiv zu machte war nun die Chance, einer der ersten in der ersten Kurve zu sein vorbei.

Nun hieß es für mich irgendwie noch nach vorne zu kommen. Ich kämpfte mich auch nach vier gefahrenen Runden auf Platz 11 vor. Den auf Platz Zehn liegenden Fahrer sah ich schon vor mir. Doch dann riskierte ich in einer Kurve zu viel und kam zu Fall. Sofort waren wieder einige Plätze weg. Als ich dann kurz vor Schluss noch mal anhalten musste, weil sich in meinem Hinterrad was gefangen hatte, war das Rennen für mich endgültig gelaufen.

Leider hat die Qualifikation an diesem Wochenende mal wieder nicht geklappt.

 

MX Cup Hessen-Thüringen in Bruchstedt

An diesem Wochenende standen 2 Rennen für mich an. Zuerst ging es Freitag Abend nach Thüringen zum MSC Bruchstedt.

Am Samstag ging es für mich in der 85er Klasse schon um 9.00 Uhr mit dem freien Training los. Da es am Freitag sehr stark geregnet hatte, sah der Boden ziemlich nass und schmierig aus. Doch beim fahren zeigte sich schnell das die Strecke in einem Top Zustand war. Der Boden wurde immer griffiger, so das ich schon paar schnelle Runden drehen konnte.

Beim anschließenden Zeit Training waren die Streckenverhältnisse optimal. Es hatten sich gute Spurrillen gebildet, so das man sehr schnelle Runden fahren konnte. Dieses spiegelte sich auch in meinen Rundenzeiten wieder. Das Zeittraining gewann ich dann mit fast sieben Sekunden Vorsprung vor dem zweitplatzierten. Im ersten Rennlauf erwischte ich einen guten Start fuhr als erster aus dem Gatter, wurde aber in der ersten Kurve etwas weit nach außen getrieben, so das ich die zweite Kurve nicht sauber anfahren konnte. So lag ich erst mal auf Platz zwei. Aber schon bald konnte ich den ersten überholen. So konnte ich diesen Rennlauf dann mit 35 Sekunden Vorsprung für mich entscheiden.

 Leider setzte dannNachmittags ein 20 minütiger Wolkenbruch ein, und verwandelte die Strecke in eine Rutschbahn. Trotzdem sollten die Rennen wie geplant weiter gehen. Doch nach unserer Einführungsrunde, entschied man dann sehr schnell, als einige Fahrer sehr große Probleme hatten und an den Hängen stehen blieben, das nicht mehr gestartet wurde. So wurde ich dann nach nur einem auch Gesamtsieger. Ein großes Kompliment geht an den Veranstalter Hessen-Thüringen und an den MSC Bruchstedt.

 

Hessencup und DJMV in Aarbergen

Vom MSC Bruchstedt fuhren wir dann Richtung Heimat zum MSC Michelbacher Hütte.

Auch hier fanden wir Abends sehr schlammige Verhältnisse an.

Am Sonntag ließen wir auch das freie Training ausfallen, so das ich mich im Zeittraining erst mal an die Streckenverhältnisse gewöhnen musste. Ich fuhr dann in dem sehr kurzen Zeittraining eine schnelle Runde. Dieses reichte dann für Platz drei. Ganz zufrieden war ich damit nicht. Im Rennen wollte ich es dann besser machen, doch hier erwischte ich einen sehr schlechten Start, und fand mich nach der ersten Kurve im Mittelfeld wieder. Schnell konnte ich einige Fahrer überholen und fuhr auf den vierten Platz vor. Einige Runden fuhr ich hinter dem drittplatzierten her und suchte vergebens nach einer Spur zum überholen. Bei einem Angriff vor einer Linkskurve rutschte mein Vorderrad weg, und ich ging erstmal zu Boden. Dabei verlor ich einige Sekunden. Mit Wut im Bauch kämpfte ich mich dann nochmal ran, und fuhr noch mit 2,5 Sekunden Vorsprung die Laufbestzeit. Jedoch reichte es nur für Platz vier.

Nach wieder einem starken Regenfall waren in dem zweiten Lauf total andere Bedingungen. Hier war dann mein Start besser, und ich nahm das Rennen auf der zweiten Position liegend

auf. Schnell konnte ich den ersten überholen. Das nächste Problem kam schnell. Nach zwei Runden war meine Brille total zu, und mir unterlief auch dann in einer engen Kurve ein

Fahrfehler. Ich musste die Brille abziehen. Das kostete mich etwas Zeit, und ich war plötzlich auf vier. Durch Kampf, Glück und einer dann sicheren Fahrt auf dem rutschigen Boden kämpfte ich mich wieder auf Platz eins, und gewann dieses kuriose Rennen. Dieser Laufsieg reichte mir dann auch um den Tag als Gesamtsieger zu beenden.

Nächste Woche geht es nun gestärkt zu den MX Masters nach Aichwald.

 

 

 

ADAC Nordrhein Cup Laubuseschbach

Mein Renntag in Laubuseschbach fing nicht so gut an wie ich es mir vorgestellt hatte.

Schon beim freien Training versagte meine Hinterradbremse. Da mein Vater, welchen ich als Mechaniker eingestellt habe erst mittags kam, mußte ich dann auch das Zeittraining ohne Bremseffekt am Hinterrad überstehen. Deshalb war ich auch dann mit meinem 5. Platz zufrieden, zumal die vor mir liegenden Fahrer alle ADAC Masters Junior Cub Fahrer waren. Beim ersten Lauf war dann erst mal alles in Ordnung. In einem spannenden Dreikampf kämpften wir um Platz drei. Leider brach vier Runden vor Schluss, bei einem Sprung an meiner KTM der Schalthebel ab. Ich konnte jetzt nicht mehr schalten, und musste die letzten Runden im vierten Gang zu Ende fahren. Ich wurde dann noch vierter.  In Lauf zwei lief dann alles optimal, so das ich nochmal den fünften Platz belegen konnte. In der Tageswertung war es dann Platz vier. Ich war trotz allem sehr zufrieden, denn ich hatte aus meinem 28 PS starkem KTM Motor alles rausgeholt. Mehr ging diesmal nicht.

 

Trainingstag Grevenbroich 26.05.16

ADAC MX Masters Möggers

So die zweite Runde der ADAC Masters wäre geschafft. Am Freitag reisten wir nach Möggers ( Österreich). Da ich sehr gespannt auf die Strecke war, machten wir abends nach der Ankunft sofort noch eine Streckenbesichtigung. Doch schnell musste ich feststellen das hier eine anspruchsvolle Strecke war. Es ging nur steil bergauf und bergab, und immer wieder Sprungkombinationen dazwischen. Da ich in Möggers das erste mal zum A-Kader des ADAC Hessen Thüringen gehörte, und für das ADAC Masters Rocky Team an den Start ging, wollte ich gut vorbereitet am Samstag für die Qualifikation sein.

Der Samstag begann mit dem freien Training. Es galt jetzt erstmal sich die richtigen Spuren zu suchen. Im Zeit Training gehörte ich dann zur Gruppe zwei. Auf der schon sehr zerfahrenen Strecke mit tiefen Spurrillen wurde mir alles abverlangt. Ich gab mein bestes, doch fehlten mir 2 Sekunden zur direkten Qualifikation.

Die ganze Hoffnung lag nun beim Last Chance Race am Nachmittag. Nach einem guten Start, ich lag unter den ersten fünf, räumte mich ausgangs der ersten Kurve ein anderer Fahrer ab, und ich ging zu Boden. Nach kurzer Zeit konnte ich dann als letzter das Rennen wieder aufnehmen. Voller Wut kämpfte ich mich dann wieder von Platz 34 auf den zwanzigsten Platz vor. Mit meinem Kampf und Speed war ich zufrieden. Aber leider hatte ich die Qualifikation für die Rennen am Sonntag nicht geschafft.

Meine Hoffnung liegt nun bei Runde 3 am 11. und 12. Juni in Aichwald.

Am Sonntag war ich beim DAMCV Rennen in Wisskirchen.

Morgens ging es los mit dem freien und dem direkt folgendem Zeitraining.

Da dieses für mich etwas ungewohnt ist, und ich dann noch einen defekt am Schalthebel hatte, konnte ich das Zeittraining nicht zu Ende fahren. Hier belegte ich dann Rang 2 hinter Robin Knuf.

Für die beiden Rennläufe hatte ich mir viel vorgenommen, es lief auch besonders gut für mich.

Nach guten Starts, konnte ich beide Rennläufe mit einem beachtlichen Vorsprung vor dem zweit platzierten  gewinnen. Als Gesammtsieger, und mit weiteren 50 Punkten für die Gesammtwertung war ich dann zufrieden.

 

Als nächstes Rennen stehen am kommenden Wochenende Die ADAC Masters in Möggers  (Österreich) an

 

 

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